Das perfekte Finish: Polieren und Konservieren

Dieser Lack ist stumpf und wurde jahrelang nicht gepflegt. Staub und Schadstoffe aus der Luft haben sichtbare Spuren hinterlassen: Die oberste Lackschicht wirkt stark mitgenommen und erfordert Pflege.

Das Wachs ist dünnflüssig und spielend leicht zu verarbeiten. Der Wattebausch links wurde für die Schleifpaste verwendet, der rechte für die Politur. Gut erkennbar: Schleifpaste bewirkt einen stärkeren Farbabtrag.

Der Unterschied ist deutlich: Auf der linken Seite bildet das Wasser eine Lache, rechts stößt das Wachs nach der Behandlung mit Schleifpaste und Politur das Wasser und den Schmutz ab – es bilden sich Wasserperlen.

Der Einsatz der Schleifpaste
Eine Bearbeitung mit Schleifpaste hält die Oberfläche nur wenige Male aus. Wenn Sie aber Sprüh-nebel entfernen oder Lackkanten angleichen, geht’s nicht ohne. Um nach der Behandlung mit der aggressiven Schleifpaste gleichmäßigen Glanz zu erreichen, überarbeiten Sie die Fläche mit Lackreiniger.

■    Erster Teil des Pflegeprogramms ist eine gründliche Wagenwäsche. Eine moderne Waschanlage reinigt den Fahrzeuglack schonend und umweltfreundlich. Eine Konservierung hängt vom Zustand des Lacks ab: Bildet das Wasser auf der Oberfläche Perlen, ist der Lack in Ordnung. Große Naßstellen weisen auf eine mangelhafte Konservierung hin.

■    Vogelkot, Exkremente von Bienen oder Blattläusen können dem Lack zusetzen. Wirken die Stoffe zu lange ein, wird der Decklack bis auf die Grundierung durchgeätzt. Ähnlich wirkt sich Harz von Bäumen oder Büschen aus. Nach dem Säubern matte Stellen mit Hartwachs versiegeln.

■    An der Frontpartie können tote Insekten in Verbindung mit Wärme und Feuchtigkeit ebenfalls ätzende Wirkung haben. Abhilfe schafft hier nur eine schnelle Beseitigung.

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